Bellerophon-Schichten
Ganz allmählich gehen die höheren Grödner Schichten in die schwarzgrauen, gipsreichen Bellerophon-Schichten über. Die nach einer darin vorkommenden Meeresschnecke benannten Sedimente, stehen in einer Mächtigkeit von ca. 40 Metern an.
Im unteren Teil der Formation zeigen sich noch sehr deutliche Einflüsse des nahen Festlandes, im oberen Teil stehen gipsreiche Sedimente an, die sich durch eine starke Verdunstung von Meerwasser gebildet haben. Die Grenze zwischen den Bellerophon-Schichten und den darüber liegenden Werfener Schichten deckt sich mit der Perm-Trias-Grenze und damit mit der Grenze zwischen Erdaltertum und Erdmittelalter. An dieser Grenze kommt es weltweit zu einem unvorstellbaren Massensterben unter den Meeresbewohnern. Rund 80% aller meeresbewohnenden Tierarten sterben aus noch immer nicht ganz geklärten Gründen innerhalb relativ kurzer Zeit aus.